Es geht weniger darum, mehr zu lernen. Es geht darum, von wo aus Du schaust.
Mehr Repertoire
Trainings und neue Methoden erweitern, was Du kannst. Wie bei einem Prisma, in dem das Licht hindurchgeht und ungebrochen wieder herauskommt. Es verändert noch nicht, wie Du auf Welt, Menschen und Komplexität schaust.
Der Bruch
Irgendwann reicht mehr desselben nicht mehr, um die Herausforderungen zu meistern. Aus Lernen wird Entwicklung. Das Prisma sucht seine neue Form, bricht auf, setzt sich neu zusammen. Nicht nur die Aufgabe ist zu groß geworden, auch die bisherige Art, sie zu verstehen.
Eine neue Perspektive
Aus der Krise kann ein weiterer Blick entstehen. Dasselbe Licht, das zuvor weiß erschien, zeigt plötzlich ein Farbspektrum. Widersprüche lassen sich besser halten, und es tauchen Handlungsmöglichkeiten auf, die vorher außerhalb Deiner gewohnten Perspektive lagen.
Robert Kegan nennt das den Unterschied zwischen technischen und adaptiven Herausforderungen. Wie immun bist Du gegen Veränderung? (2021)