Dennis Willkomm Erstgespräch

Startseite Über mich

Der Kopf liest die Karte. Die Richtung bestimmt das Herz. Die Aktion und Bewegung kommen aus der Körpermitte.

Lange war ich überzeugt, dass analytisches Denken und die richtigen Modelle ausreichen. Beides ist wertvoll, und beides reicht nicht. Das hier ist die Geschichte dessen, was fehlte, und wie ich es selbst lernen musste.

Mein Weg

Wer da sitzt, wenn wir uns begegnen.

Jahrgang 1980, aufgewachsen im Rheinland in der Nähe von Koblenz. Heute lebe ich mit meiner Frau in Selm und arbeite seit fast zwei Jahrzehnten bei der Siemens AG, parallel zu meiner eigenen Praxis.

Das eine informiert das andere: Wer große Organisationen von innen kennt, weiß bei der Begleitung von außen, wovon er redet.

Dennis Willkomm
Dennis Willkomm, Selm, Westfalen

Ich war ein Kopfmensch.

Und bin es in Teilen geblieben, aber nicht nur. Der Weg zu der Arbeit, die ich heute mache, führte allerdings über drei Stationen, die ich erst nacheinander verstanden habe.

Kopf

Schärfe als Fundament.

Informatik, Systemdenken, Psychologie, integrale Theorie: Analytische Präzision ist meine Stärke. Muster erkennen, Komplexität durchdringen, Strukturen sichtbar machen. Darauf baut alles Weitere auf.

Herz

Was Präzision erst vollständig macht.

In der Begleitung von Menschen in komplexen Situationen wurde spürbar, was Analyse allein nicht leisten kann: Kontakt. Wer wirklich zuhört und in Resonanz geht, versteht anders. Beziehung ist für mich die Methode selbst.

Körper

Geerdet handeln.

Erkenntnis allein verändert nichts; es zählt, im richtigen Moment zu handeln, auch wenn der Kopf noch abwägt. Körperliche Praxis, Stille und die Schwertarbeit haben mir gezeigt, was Bodenhaftung bedeutet: das Handeln selbst, präzise und aus der Mitte, statt Theorie über das Handeln.

Schärfe ohne Bodenhaftung schneidet ins Leere.

Die Kurzformel dieses Weges.

Drei Überzeugungen tragen meine Arbeit.

  1. Führung entwickelt sich von innen.

    Die meisten Entwicklungsprogramme fügen Kompetenzen hinzu und lassen die innere Struktur, wie sie ist: Verhalten ändert sich, die Perspektive bleibt dieselbe. Dauerhaft verändert sich nur, was sich innen verändert hat, also die mentalen Modelle, das Zentrum der Schwere, die Fähigkeit zu sehen. Dort setze ich an.

  2. Komplexität braucht Reife.

    Jede neue Komplexitätsstufe in der Führung verlangt einen qualitativen Sprung in der Perspektive. Eine weitere Methode reicht dafür nicht. Vertikale Entwicklung ist darum auch keine Selbstoptimierung. Sie ist die Voraussetzung für wirksames Handeln in einer Welt, die sich nicht vereinfachen lässt.

  3. Kontext ist nie nur außen.

    Was als organisationales Problem erscheint, hat fast immer auch eine innere Dimension, und was wie eine persönliche Begrenzung aussieht, oft eine systemische Ursache. Deshalb arbeite ich über beide Ebenen.

Die Frage ist nicht „Was soll ich tun?", sondern „Wer muss ich werden, um das navigieren zu können?"

Die Leitfrage vertikaler Entwicklung

Die Stationen, kurz notiert.

  1. 1980

    Geboren im Rheinland, aufgewachsen nahe Koblenz.

  2. 2006

    Diplom Computervisualistik, Universität Koblenz.

  1. 2007

    Einstieg bei der Siemens AG als Software-Entwickler. Code ist ehrlich: Er läuft oder er läuft nicht. Das hat mir lange gereicht.

  2. 2008

    Erste Begegnung mit Lean und organisationaler Transformation. Zum ersten Mal sah ich, dass die härtesten Probleme zwischen den Menschen liegen, die den Code schreiben.

  3. 2015

    Wechsel in Vollzeit in agile Rollen, als Scrum Master und Agile Coach. Aus dem Interesse wurde ein Beruf.

  1. 2018

    Abschluss in Psychologie, berufsbegleitend. Start der freiberuflichen Tätigkeit, seither zweigleisig neben der Siemens AG. Mitgründung von #agileKoblenz. Methoden erklärten mir, was Teams tun sollten. Die Psychologie half mir zu verstehen, warum sie es oft trotzdem nicht tun.

  1. 2021

    Führungskraft im Bereich Agilität und Organisationsentwicklung. Buch: Roadmap durch die VUCA-Welt. Auf einmal saß ich selbst auf der anderen Seite des Tisches, und manches, was ich als Coach empfohlen hatte, fühlte sich von dort anders an. Beim Schreiben des Buchs habe ich selbst am meisten gelernt.

Zum Buch

Dennis Willkomm mit seinem Buch Roadmap durch die VUCA-Welt
2021, mit dem eigenen Buch in der Hand.
  1. 2024

    Beginn der intensiven Arbeit mit dem japanischen Schwert. Sie hat mich noch einmal reifen lassen, gerade dort, wo es herausfordernd wird.

  2. 2025

    Collaborative Shaper bei Emergenzwerk. Räume für vertikale Entwicklung mitgestalten, gemeinsam mit Menschen, die dieselbe Frage umtreibt.

  3. Heute

    Head of Agile Enablement für Process Industries Digital Twins bei Siemens Digital Industries: agile Kompetenz im Konzern aufbauen.

Was mich sonst noch in Bewegung hält.

Arbeit mit dem japanischen Schwert
Duale Schwertarbeit, die Praxis, die mir den Zugang zu dem gab, was ich Verkörperung nenne.
Klavier
Mehr schlecht als recht, aber regelmäßig.
Fußball
Hat mich geprägt, auch wenn ich nicht mehr aktiv spiele. Kaum irgendwo lernt man mehr über Teamdynamik.
Lesen und Schreiben
Gehören zu meinem Alltag. Schreiben ist für mich eine Form des Denkens.
Radfahren und Wandern
Am liebsten mit meiner Frau.

Lern mich am besten im Gespräch kennen.

Du hast Fragen zu meinem Hintergrund, oder Du willst herausfinden, ob wir zusammenpassen? 30 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Ich freue mich darauf.